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Moldawien 2020

Kleingruppenreise ins zauberhafte Bessarabien

7 Tage CHF 1'559.00

Weitgehend unbekannt und vielfach vergessen schlummert das kleine Land im Südosten Europas in einem wahren Dornröschenschlaf. Doch das historische Bessarabien lockt mit reichem kulturellem Erbe, abwechslungsreicher und unberührter Landschaft. Die lebendigen Traditionen, die bis heute liebevoll gepflegt und bewahrt werden, verleihen dem Land und seinen gastfreundlichen Bewohnern einen unverwechselbaren Charme und tragen ebenso zu einem vielfältigen Reiseerlebnis bei, wie die abwechslungsreiche Küche und der überraschend gute Wein, der das unbestrittene Nationalgetränk des Landes ist.

Flug von Zürich über Wien nach Chisinau, Empfang durch die deutschsprachige Reiseleitung und Besichtigung der moldawischen Hauptstadt, die von ihren Bewohnern liebevoll „Weisse Steinblume“ genannt wird. Lebensader des Zentrums ist der Stefan cel Mare Boulevard. Sie sehen das Regierungsviertel und den Triumphbogen und haben auch Zeit zu einem Spaziergang durch den Pushkin Park und die „Allee der Klassiker“, der rumänisch sprachigen Literatur. Auch die Christi Geburt-Kathedrale, der wichtigste Sakralbau der Stadt, darf nicht fehlen. Zimmerbezug im Hotel für zwei Nächte und Abendessen in einem Restaurant. (A)
Erste Station ist Dolina (E), ein ehemaliger Landsitz inmitten einer zauberhaften Hügellandschaft, wo Alexander Pushkin drei Jahre im Exil verbrachte. Sie besuchen das ihm gewidmete Museum und die weitläufige Parkanlage. Nächste Station ist das Capriana Kloster in Cordu (E). Die wehrhafte Anlage wurde im 15. Jahrhundert als Residenz des Metropoliten errichtet. Lange Jahre war das Kloster geschlossen und wurde erst nach dem Zerfall der UdSSR neu eröffnet, weshalb es als Symbol der nationalen Wiedergeburt gilt. Zum Abschluss besuchen Sie eine der grössten Weinkellereien des Landes. Nach der Führung durch das Labyrinth der Kellerstollen verkosten Sie noch die moldawischen Weine, ehe es zurück nach Chisinau geht. Möglichkeit zu einem Bummel. (F)
Nach dem Frühstück erkunden Sie noch die Konstantin und Helena-Kirche und die armenische Masaraki Kirche, eines der ältesten Gebäude der Stadt. Dann brechen Sie nach Norden auf und erreichen zunächst den kleinen Ort Trebujeni, wo Sie in einem Bauernhaus Einblicke ins Alltagsleben erhalten. Nach einem typischen Imbiss geht es ins ethnographische Museum in Butuceni (E). Der Fluss Reuth durchschlängelt das rund 6‘000 ha grosse Gebiet um Orheiul Vecchi. Er hat sich bis zu 60 m tief in das weiche Gestein gegraben. Die steilen Ufer sind durchzogen von Höhlen, die im Mittelalter von Einsiedlern bewohnt waren. Besonders eindrucksvoll ist das Maria Himmelfahrtskloster (E), das hoch über dem Steilufer des Reuth thront. Das Höhlenkloster wurde 1675 gegründet und teilt sich in einen unterirdischen Hauptraum, eine Nebenkapelle und Mönchszellen auf. Der Zugang erfolgt durch einen Tunnel, über dessen Eingang der Glockenturm thront. Vor der Ankunft in Soroca besuchen Sie noch Curchi, eine der bedeutendsten Klosteranlagen des Landes (E), die noch von 20 Mönchen bewohnt wird. (F/M/A)
Zunächst erkunden Sie Soroca, das Zentrum des Nordens. Die mittelalterliche Festung (E) zählt zu den Imposantesten Südosteuropas und hatte eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Türken inne. Markant ist auch die „Kerze der Dankbarkeit“, ein neu errichtetes nationales Symbol. Ein Bummel durch das sogenannte „Zigeunerviertel“ vermittelt Einblicke ins Leben der Sinti und Roma. Im Dorf Pokrowa lernen Sie die Traditionen der hier lebenden russischen Urorthodoxen kennen. Sie probieren den traditionell in Kohle-Samowaren zubereiteten Tee und einen Imbiss mit der typischen Himbeermarmelade. Vor der Rückkehr nach Soroca sehen Sie noch das Nonnenkloster von Rudi (E) mit der Dreieinigkeitskirche aus 1777 und den geodätischen Vermessungspunkt nach Struve. (F/A)
Heute geht es nach Transnistrien, in ein Land, das es eigentlich nicht gibt, das aber de facto seit 1990 unabhängig ist. Die Hauptstadt Tiraspol hat sich bis heute ein sowjetzeitliches Ambiente bewahrt, mit Leninbüste und altem Sowjetpanzer. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie die berühmte Festung (E) Tighina (Bender), wo angeblich Münchhausen während der Belagerung von 1408 auf der Kanonenkugel über die Mauern ritt. Am Weg zurück nach Chisinau kommen Sie noch zur Gedenkstätte für die Kriegsopfer. (F/M)
Sie besuchen den orientalisch anmutenden Markt von Chisinau, ehe Sie die Fahrt nach Süden antreten. Die Bewohner der autonomen Region Gagausien sind mehrheitlich turksprachig. Um die Mittagszeit erreichen Sie die Provinzhauptstadt Comrat inmitten der Budzhaksteppe, die nach dem Pferd eines Volkshelden benannt wurde. In einem nahegelegenen Dorf erwartet Sie ein Mittagessen mit regionaltypischen Spezialitäten. Anschliessend gewährt das Museum für gagausische Kultur und Traditionen Einblick in die Sitten und Bräuche dieser interessanten Volksgruppe (E). Am Abend kommen Sie zurück nach Chisinau, wo ein Abschiedsabendessen wartet. (F/M/A)
Nach dem Frühstück erfolgt zeitgerecht der Transfer zum Flughafen zum Rückflug über Wien nach Zürich. (F)