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Kiew – Odessa 2020

Die „Wiege der ostslawischen Städte“ & die „Perle am Schwarzen Meer“

6 Tage CHF 1'440.00

Über Jahrhunderte residierten die Kiewer Fürsten in der „Mutter der ostslawischen Städte“ und machten sie zu einer glanzvollen Metropole. Doch überrascht Kiew nicht nur mit seinem kulturellen Erbe, sondern auch mit weitläufigen Parks und gepflegten Boulevards, welche die Dnjepr-Metropole zu einer der grünsten Städte Europas machen. Odessa ist im Gegensatz eine relativ junge Stadt. Schattige Parks und weitläufige Strände laden zu Spaziergängen ein; die Potjemkin-Treppe und das weltberühmte Opernhaus vermitteln den Glanz der bedeutenden Hafenmetropole am Schwarzen Meer. Ein Ausflug führt darüber hinaus in das Delta des Dnister-Flusses zur wehrhaften Festung Akkerman und in das Weinbaugebiet rund um Belgorod. Von Kiew nach Odessa reisen Sie in der 1. Klasse des neuen InterCity-Zuges der ukrainischen Eisenbahn und ein optionaler Ausflug in die „Geisterstadt“ Pripjat, inmitten der Sperrzone Tschernobyl, rundet die Reise in zwei Metropolen ab, die als Geheimtipps darauf warten, entdeckt zu werden!

Flug von Zürich über Wien nach Kiew, wo Sie bereits von Ihrer Reiseleitung erwartet werden. Die Geschichte Kiews reicht weit über tausend Jahre zurück: Dereinst wählten die Herrscher der Rurikiden-Dynastie die Stadt an den sanften Hügeln des Dnjepr als Herrschaftszentrum des ersten slawischen Grossreiches, der Kiewer Rus. Kiew nimmt somit als die „Mutter der ostslawischen Städte“ eine besondere Stellung unter den Metropolen des Ostens ein. Grosszügige Parks und Boulevards prägen heute das Stadtbild der ukrainischen Hauptstadt, die zu den grünsten Städten Europas gehört. Schon Charles de Gaulle soll in diesem Zusammenhang gemeint haben: „Ich habe schon viele Parks in Städten gesehen, aber noch nie eine Stadt, die in einem Park liegt.“ Sie folgen dem Prachtboulevard Kreschtschatik mit den repräsentativen Bauten im „Zuckerbäckerstil“ der Sowjetepoche zum „Maidan“, dem Unabhängigkeitsplatz. Ein Spaziergang durch den Stadtteil Podil – Künstlerviertel und „Montmartre von Kiew“ – mit der Andreaskirche und das „Goldene Tor“ der einst mächtigen Stadtbefestigung runden den ersten Reisetag ab.
Der heutige Tag in Kiew steht zur freien Verfügung. Optional besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am fakultativen Ausflug nach Pripjat/Tschernobyl. Etwa drei Autostunden nördlich von Kiew beginnt die überwachte 30-Kilometer-Sperrzone rund um Tschernobyl, welche Sie über einen bewachten Kontrollposten erreichen. Seit der Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986 praktisch unbewohnt, hat sich die Natur nach und nach die gesamte Gegend rund um die dekontaminierten Hauptstrassen zurückerobert. Besonders eindrucksvoll ist in diesem Zusammenhang der Besuch der Stadt Pripjat. Pripjat sollte mit seinen knapp 50‘000 Einwohnern eine sowjetische Musterstadt werden und so wirken die Bauwerke wie das Hotel Polissja, die Schule, das Kino oder auch der Rummelplatz, der traurige Berühmtheit erlangte, wie aus der Zeit gefallen. Nach dem Mittagessen in der Kantine der Wartungsmannschaften geht es weiter zum Kernkraftwerk Tschernobyl, wo sich ein Blick auf den „Sarkophag“ bietet, der den Unfallreaktor 4 ummantelt. Unweit davon zeugen zahllose
Fahrzeugwracks von den Aufräumarbeiten, bevor Sie die Sperrzone entlang der „verlassenen Dörfer“ wieder verlassen und am Abend nach Kiew zurückkehren. (F)
Prächtige Kirchen prägen Kiews Stadtbild und vor allem die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Sophienkathedrale (E) und das gegenüberliegende Michaelkloster stechen mit ihren blauen Fassaden und den goldschimmernden Türmen aus der Fülle an Kulturschätzen der Stadt hervor. Später besuchen Sie das weltberühmte Höhlenkloster Petscherska-Lawra (E) an den sanften Hügeln über dem Dnjepr. Mit seinen zahllosen goldenen Zwiebeltürmen ist die weitläufige Klosteranlage nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern auch religiöses Zentrum der Orthodoxie in der Ukraine. Mit dem neuen InterCity-Zug der ukrainischen Staatsbahnen geht es am Nachmittag erster Klasse durch die fruchtbaren Weiten der Ukraine nach Odessa, wo Sie nach der Ankunft von Ihrer Reiseleitung ins Hotel begleitet werden. (F)
Nach dem Frühstück brechen Sie auf, um Odessa im Rahmen einer Stadtrundfahrt näher kennen zu lernen. Zu Recht gilt die Stadt als die „Perle am Schwarzen Meer“, denn das gepflegte Ambiente und die mediterran anmutende Lebensfreude ziehen Besucher unweigerlich in ihren Bann. Wichtigste Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der bedeutende Hafen, die Potjemkin Treppe – gleichsam das Tor zur Stadt, das historische Zentrum mit seinen verträumten Gässchen, Plätzen und weltberühmten Passagen und natürlich das Opernhaus, das heute wieder in altem Glanz erstrahlt. Abschluss der Stadtbesichtigung ist ein Abstecher in den Stadtteil Arkadia, wo Sie die langgezogenen Sandstrände am Schwarzen Meer sehen. Der Nachmittag steht Ihnen in Odessa für individuelle Erkundungen, zum Flanieren oder für weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. (F)
Der heutige Ausflug führt in das Delta des Flusses Dnister, eine Gegend die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Objekt der Begierde von Russen, Polen, Türken und Österreichern war. Die reizvoll am Ufer des Dnister gelegene Festung von Belgorod – der „weissen Stadt“ – gehört zu den imposantesten Festungsanlagen der Region und zeugt von der bewegten Geschichte des Landstrichs. Nach der Angliederung des Gebietes an Russland begann schon Katharina die Grosse, deutschsprachige Siedler in das damalige „Neurussland“ zu holen. Sie machten das Land urbar und brachten auch den Weinbau mit. Die Tradition des Weinbaus setzt sich rund um Odessa bis heute fort und im informativen Weinmuseum von Shabo können Sie auch einen der lokalen Rebensäfte probieren. Abends Rückkehr nach Odessa. (F)
Der Vormittag steht zur freien Verfügung; gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Rückflug über Wien nach Zürich. (F)