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MS Strawinski II 2021

Von Moskau bis Rostov/Don – Die grosse Wolga-Kreuzfahrt

13 Tage ab CHF 2'019.-

Nutzen Sie die Möglichkeit, die russischen Wasserstrassen an Bord der nagelneuen MS Igor Strawinsk II zu entdecken. Währen der 12-tägigen Flusskreuzfahrt in das Gebiet der weltberühmten Don-Kosaken haben Sie einerseits genügend Zeit, um sich an Bord des 4-Sterne-Schiffes zu entspannen und andererseits die russischen Städte zwischen Moskau und Rostov am Don zu erkunden.

Flug nach Moskau. Nach Ankunft und Erledigung aller Einreiseformalitäten erfolgt der Transfer vom Flughafen zum Schiffshafen; Einschiffung.
Mit über 11 Millionen Einwohnern ist und bleibt Moskau unangefochten das Herz des russischen Reiches. Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt durch Moskau (Ausflugspaket) bei der Sie u.a. die Sperlingsberge mit Panoramablick über die Stadt besuchen, aber auch den riesigen Roten Platz mit seiner dominanten Basiliuskathedrale und der prächtigen, roten Kremlmauer sowie das Kaufhaus GUM. Ebenso haben Sie Gelegenheit zu einem Rundgang durch den Kreml-Bezirk - mit seinen Palästen und Kathedralen ist der Kreml von Moskau das historische Herz Russlands. Am späten Nachmittag nimmt das Schiff Fahrt auf und Sie verlassen Moskau.
Nach einer Weile erreicht die MS Strawinski II Uglitsch. Nach dem Anlegen unternehmen Sie eine geführte Stadtbesichtigung (Ausflugspaket). Schon von weitem kann man die beeindruckenden Silhouetten der Auferstehungskathedrale und der Johannes-Kirche erkennen; besonders sehenswert sind u.a. auch der Kreml von Uglitsch sowie der Palast von Zarewitsch Dimitri (das älteste Bauwerk Uglitschs). Danach erfolgt die Weiterfahrt flussabwärts Richtung Rybinsker Stausee.
Die Wolga weiter flussabwärts folgend stossen Sie auf Jaroslawl, eine der ältesten Städte an der Wolga, wo das historische Stadtbild auch von vielen Kaufmannshäusern, Klöstern und Kirchen geprägt wird. Sie unternehmen einen Ausflug nach Rostow (Ausflugspaket). Die russische Metropole gehört zum Goldenen Ring Russlands und ist ein bedeutendes Touristikzentrum. Das heutige Rostow hiess bis zum 18. Jahrhundert Rostow Weliki, was so viel bedeutet wie „Gross-Rostow“. Danach geht die Fahrt weiter nach Kostroma, eine der reizvollsten Städte des Goldenen Rings. Bei der Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) werden Sie bemerken, dass diese typische Provinzstadt seit dem 18. Jahrhundert unverändert ihr Gesicht behalten hat und daher auch gerne als Filmkulisse benutzt wird. In reizvollem Kontrast zu den vielen klassizistischen Profanbauten stehen die mittelalterlichen Kirchen Kostromas - allen voran das Ipatiev-Kloster, wo eine Besichtigung (Ausflugspaket) auf dem Programm steht. Hier wurde 1613 der neue Zar, der 16-jährige Spross der Romanows, Michael Fjodorowitsch, gewählt - mit diesem historischen Akt wurde die 300 Jahre dauernde Dynastie der Zarenfamilie begründet. Ihr Schiff erreichen Sie wieder in Kostroma.
Am Zusammenfluss von Wolga und Oka liegt die grösste Stadt an der Wolga: Nishni Novgorod. Die „untere Neustadt“ auf sieben Hügeln war in der Zeit der Sowjetunion für Touristen eine verbotene Stadt. Sie hiess damals Gorki, zu Ehren (aber gegen seinen Willen) des hier geborenen Schriftstellers Maxim Gorki. Sie unternehmen in der drittgrössten Stadt Russlands eine Stadtrundfahrt (Ausflugspaket). Die Stadt übt mit ihrem herrlichen Blick über Fluss und Land einen besonderen Reiz auf den Besucher aus. Der auf einer Anhöhe errichtete Kreml ist ein bestimmender Teil des Stadtbildes und Symbol von Nishni Novgorod.
Heute erreichen Sie die Hauptstadt der autonomen Tatarenrepublik Kazan. Erst durch den Bau des Kujbysevsker Stausees wurde Kazan zur Hafenstadt mit eigenem Flussterminal; ursprünglich lag die Wolga sechs Kilometer entfernt. Wahrzeichen der Stadt ist der siebenstöckige, 57 m hohe Turm „Sjujumbeki“ - mit einer Neigung von 1,87 m ist er einer der weltweit 40 schiefen Türme. Kazan bietet einen wunderschönen historischen Stadtkern mit Villen im Stil des russischen Barock, Minaretten, Moscheen und einem weissen Kreml. Die faszinierende, architektonische Mischung verdankt Kazan dem Zusammenleben von Moslems, Tataren und russisch-orthodoxen Bewohnern. Überzeugen Sie sich bei einer Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) selbst davon.
Gegründet als Festung und Zollstation im 16. Jahrhundert war Samara, wie viele Städte bis Ende des 20. Jahrhunderts, für Ausländer eine „geschlossene Stadt“. Das heutige Industriezentrum an der oberen Wolga besticht den Besucher mit seinem sehenswerten Stadtkern. Bei einer Stadtbesichtigung (Ausflugspaket) werden Ihnen neben interessanten Steinhäusern viele, für die Wolgaregion typisch verzierte, Holzhäuser gezeigt. Die neoklassizistischen Bauten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie einige Jugendstilhäuser belegen den einstigen Wohlstand, der vor allem auf die Landwirtschaft zurückzuführen ist. Wieder von der Stadtrundfahrt zurückgekehrt, nimmt das Schiff weiter Kurs gen Norden.
Heute haben Sie Gelegenheit, die Annehmlichkeiten und das Programm an Bord in vollen Zügen zu geniessen, während Ihr Schiff weiter Richtung Wolgograd fährt.
Heute macht Ihr Schiff in Wolgograd fest. Die tragische Vergangenheit der Stadt wird noch vielen Generationen im Gedächtnis bleiben. Als die Festung Zaryzin Ende des 16. Jahrhunderts errichtet wurde, gewann die Stadt schnell an wirtschaftlicher Bedeutung. Während des Bürgerkrieges 1918-1920 wurde sie zu einem Stützpunkt der Revolutionäre und wurde 1925 in Stalingrad umbenannt. Durch die Errichtung von Fabriken und Produktionsstätten wurde Stalingrad zu einem Wirtschaftszentrum. Die erbitterten Kämpfe im Kessel von Stalingrad legten die Stadt in Schutt und Asche. Doch nach dem Krieg wurde sie schachbrettartig wiedererrichtet und erstreckt sich nunmehr über 75 km entlang der Wolga. Mit der „Entstalinisierung“ erhielt Wolgograd seinen heutigen Namen. Im Laufe einer Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) besuchen Sie u.a. auch das gewaltige, imposante Monument am Mamajev Hügel, die „Mutter Heimat“. Das 52 m hohe Standbild (es gilt als eines der grössten Kriegsdenkmäler der Welt), die Gedenkhalle sowie die Plastiken, welche sich auf dem Hügel um die Statue befinden, machen die Gefallenen in der Schlacht von Stalingrad unvergesslich.
Der 101 km lange Wolga-Don-Kanal verbindet seit 1952 Wolga und Don und verschafft Wolgograd Zugang zum Schwarzen, zum Asowschen und zum Weissen Meer sowie zur Ostsee. Der Höhenunterschied zwischen Wolga und Don sowie die dazwischenliegende Anhöhe wird durch insgesamt 13 Schleusen bewältigt. Die Fahrt durch diese Passage ist ein Erlebnis: Die Schleusentore werden mit riesigen Triumphbögen geziert, diese wirken wie steinerne Zeugen der ehemaligen Sowjetmacht.
Entlang des Stausees von Cimljansk erreichen Sie am Nachmittag Rostov. Die Stadt liegt am rechten Steilufer des Flusses, knapp 50 km von der Mündung ins Asowsche Meer entfernt und entwickelte sich wegen seiner günstigen Lage um 1900 zum „Chicago Russlands“. Die 1,3 Mio. Einwohner sind vor allem in der Schwerindustrie, im Landmaschinen- sowie im Schiffsbau tätig.
Heute unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) durch die alte Kosakenstadt Rostov/Don. Sehenswert ist u.a. das Gorki-Theater, welches die Form eines Traktors hat und zu den bekanntesten Sprechbühnen Russlands zählt. Viele Dramen Gorkis wurden hier uraufgeführt.
Nach der Ausschiffung erfolgt der Transfer zum Flughafen und nach Erledigung aller Ausreiseformalitäten erfolgt der Rückflug.